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Menahem Pressler
zum 90. Geburtstag

„Mein Grundsatz ist und bleibt die Liebe zur Musik.“

Von: Carsten Dürer

Er hat sich am Klavier zu einer lebenden Legende gespielt: Menahem Pressler, den die meisten Musikliebhaber vor allem als Pianisten des legendären Beaux Arts Trio kennen, feierte am 16. Dezember vergangenen Jahres seinen 90. Geburtstag. Der als Max Pressler in Magdeburg geborene Pianist war 1939 mit seiner Familie nach Israel geflohen, um den Nazis zu entkommen. Als er 1940 in die USA eingeladen wurde, blieb er nach dem Gewinn des Debussy-Wettbewerbs in San Francisco und begann eine großartige Karriere als Solist. Seit 1955 lebt er in Bloomington und lehrt dort an der Indiana School of Music. Im selben Jahr gründete er das Beaux Arts Trio, mit dem er in unterschiedlichen Besetzungen bis 2008 auftrat. Nach der Auflösung des Trios tritt er wieder verstärkt als Solist auf. Wir trafen Menahem Pressler im September, um mit ihm über seine neuen Erfolge als Solist und seine Aktivitäten am Rande seines 90. Geburtstags zu sprechen.

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Der Neuerer

Carl Philipp Emanuel Bach zum 300. Geburtstag

Von: Carsten Dürer

Was wissen wir heute über den zweitältesten Sohn des die gesamte Familie überstrahlenden Johann Sebastian Bach, über Carl Philipp Emanuel? Anders als der älteste Sohn Johann Sebastians, Wilhelm Friedemann, hatte Carl Philipp Emanuel keinen so intensiven Kontakt zu seinem Vater. Und dennoch lernte er alles vom Vater, wie das so üblich war: Die Bachs gingen seit Generationen innerhalb der Familie in die „Lehre“. Carl Philipp Emanuel hatte ein sonniges Gemüt, so viel ist sicher. Und er war begabt, immens begabt. Schon früh begann er eigene Werke zu schreiben, konnte schon mit 17 Jahren eine Komposition im Druck erscheinen lassen, sein „Menuet pur le clavessin“ von 1731. Dennoch steht dieser Bach nur selten im Fokus, obwohl er schon bald nach dem Tod des Vaters diesem den Rang als der „große Bach“ ablief. Allein 1988, zum 200. Todesjahr, erschienen etliche CD-Einspielungen und die bislang einzige Biografie dieses zweitgeborenen Bach-Sohns: Hans-Günter Ottenbergs Biografie, die 1982 erstmals erschien, aber zum Gedenkjahr vollkommen überarbeitet wurde. Nun können wir in diesem Jahr den 300. Geburtstag von Carl Philipp Emanuel Bach begehen. Ein Grund für uns, uns diesem Bach einmal mehr zu nähern und ihn aus dem Schatten seines ohne Frage großartigen Vaters zu befreien.

3-2014

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Andrei Korobeinikov

Starke Heimatgefühle

Von: Carsten Dürer

Erst 27 Jahre alt ist der russische Pianist Andrei Korobeinikov. Kaum zu glauben, wenn man erfährt, was dieser Pianist schon alles im Leben gelernt und hinter sich gebracht hat. Nicht nur dass er 20 Preise in Klavierwettbewerben erspielen konnte, sondern er hat auch schon ein Jura-Studium absolviert, das ihn 2003 zum Anwalt werden ließ – spezialisiert auf Bürgerrechte. Dennoch ist der am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Andrei Diev und am Royal College of Music in London bei Vanessa Latarche ausgebildete Pianist ein Musiker durch und durch. Und das nicht nur solistisch, auch wenn er darin sein Hauptwirkungsfeld sieht. Auch Kammermusik spielt er mehr und mehr. Wir trafen ihn kurz vor einem Auftritt mit dem Cellisten Johannes Moser im Kammermusiksaal des Beethovenhauses Bonn, um mit ihm zu sprechen.

Ich treffe auf einen enthusiastischen Gesprächspartner, der viel nachgedacht hat und sich bereits in seinen jungen Jahren über vieles klargeworden ist. Doch das allein macht Andrei Korobeinikov nicht aus. Vielmehr ist es die Verbindung seiner Persönlichkeit mit seinem Spiel. Denn am Klavier wirkt er befreit und flexibel, kann mit jeder Nuance des Klangs umgehen, vermag feinste Abstufungen herauszuarbeiten, und das, obwohl er anscheinend zu nah und ein wenig zu tief vor dem Flügel sitzt.

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Angela Hewitt

„Das Leben ist zu kurz, um alles zu machen, was mich interessiert.“

Von: Isabel Herzfeld

Vor allem in Deutschland gilt sie immer noch als Bach-Spezialistin, doch längst ist Angela Hewitts Repertoire so vielseitig, dass man diese Annahme getrost ins Reich der Vorurteile verweisen kann. Zurzeit ist die Mittfünfzigerin aktiv wie nie, tourt mit wechselnden Programmen in der ganzen Welt, legt eine geradezu gigantische CD-Produktion vor, leitet ihr eigenes Kammermusikfestival und setzt sich auch mit der Kunst des Dirigierens verstärkt auseinander. Sie unterhält drei Wohnstätten in London, im italienischen Umbrien und in ihrem Herkunftsland Kanada, genießt diesen ständigen Wechsel, der ihr ebenso einen südlichen Sommer wie weiße Weihnachten erlaubt. Wir trafen die umtriebige Künstlerin in Berlin, wo sie nach CD-Aufnahmen einen Auftritt beim Berliner Klavierfestival hatte.

5-2014

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Julius Drake

„Die natürlichste Art des Musikmachens.“

Von: Carsten Dürer

Der Engländer Julius Drake ist einer der Pianisten, die niemals in der ersten Reihe genannt werden, sondern meist klein auf den Plakaten: Julius Drake spielt meist im Duo mit Sängern. Dennoch ist dieser Kammermusikpianist einer der meistbeschäftigten Pianisten weltweit und wird heutzutage in einem Atemzug mit Pianisten wie Benjamin Britten, Gerald Moore, Geoffrey Parsons oder Graham Johnson genannt, den großen Liedbegleitern Großbritanniens. Doch das liegt sicherlich mehr an der Tradition selbst als an Julius Drakes Willen, in dieser Linie zu stehen, wie wir in einem spannenden und interessanten Gespräch erfuhren.

06 2014

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Alexander Gavrylyuk

Der Weg zur künstlerischen Wahrheit

Von: Carsten Dürer

Alexander Gavrylyuk ist gerade 30 Jahre alt geworden. Kaum ein Alter für einen jungen Mann, denkt man, aber Gavrylyuk hat schon viel erlebt in den 30 Jahren seines jungen Lebens. Mit Rückschlägen und unvorhergesehenen Ereignissen in seinem Leben hat er sich dennoch durchgekämpft und ist mittlerweile ein gefragter Pianist. Mit einem deutlichen Hang zu russischem Repertoire, so scheint es. Doch mittlerweile hat er seine Interessen verlagert, fühlt sich seit seinem Umzug nach Deutschland auch den Komponisten Zentraleuropas näher. Wir trafen ihn während des Kammermusik-Festivals der Geigerin Janine Jansen in Utrecht zu einem Gespräch.

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