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Neu: Pianonews 03 / 2012

ImageDavid Greilsammer

Gegen die musikalische Globalisierung

Von: Carsten Dürer

Es ist eine bisher eher ungewöhnliche Lebensgeschichte, die der heute 34-jährige Pianist David Greilsammer vorzuweisen hat. Geboren in Jerusalem, erste Ausbildung dort, dann in New York an der Juilliard School und dann bei Richard Goode am Mannes College of Music. Doch seit 2009 ist er der Leiter des Genfer Kammerorchesters und kann als solcher vor allem mit durchdacht-eigenwilligen Programmatiken auf sich aufmerksam machen. Nachdem er schon für Vanguard in den USA und für Naïve in Frankreich Aufnahmen vorgelegt hat, die Werke von Mozart bis Alexandre Tansman umfassen, hat er nun einen Exklusiv-Vertrag mit Sony Classical unterzeichnet und legt – wieder einmal – eine Solo-CD mit barocken wie zeitgenössischen Werken vor. Warum interessiert Greilsammer so sehr diese scheinbare Kontradiktion? Ist es Überzeugung oder der Wille, Aufmerksamkeit zu erregen? Wir trafen den Pianisten-Dirigenten in Paris, wo er am La Gaîté Lyrique gleich eine ganze Serie von Konzerten mit seinem Schweizer Kammerorchester bestreitet....

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Pianonews 02 / 2012

ImageIgor Levit

„Ich möchte mich nicht über die Töne stellen.“

Von: Marco Frei

Obwohl er bislang noch keine CD vorgelegt hat, rechnen viele Igor Levit bereits zu den großen Musikern der Gegenwart. Mit dieser untypischen Karriere wirbelt der 1987 geborene deutsch-russische Pianist den heutigen Klassik-Betrieb gehörig durcheinander. Doch wer ist dieser junge Mann aus Hannover, der sein Studium bei Karl-Heinz Kämmerling begann und der Kritik und Publikum gleichermaßen begeistert? In München ergab sich die Gelegenheit zu einem Gespräch. Kurz zuvor war im Fernsehen ein Porträt ausgestrahlt worden, in dem Igor Levit über „Mein Liszt“ spricht...

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Pianonews 01 / 2012

Image„Das Publikum hat für mich oberste Priorität.“

Denis Matsuev

Von: Burkhard Schäfer

Seit dem triumphalen Gewinn des Tschaikowsky-Wettbewerbs im Jahr 1998 zählt der 1975 in Irkutsk geborene Pianist Denis Matsuev zu den absoluten Shooting-Stars seiner Zunft. Die musikalische Begabung wurde ihm gleichsam in die Wiege gelegt: Seine Mutter war Klavierlehrerin, sein Vater Pianist und Komponist. Denis Matsuev ist längst auf allen Konzertbühnen der Welt zuhause und hat sich vor allem mit seinen Interpretationen russischer Komponisten wie Prokofjew und – vor allem – Rachmaninow einen Namen gemacht. Unter dem Titel „Unknown Rachmaninov“ erschien 2007 bei RCA/SonyBMG eine CD mit Weltersteinspielungen – interpretiert von Matsuev auf dem originalen Steinway-Flügel des Komponisten. Und seine neue Einspielung von Rachmaninows 3. Klavierkonzert gilt schon jetzt als diskographischer Meilenstein. Dabei hätte gar nicht viel gefehlt, und das ehemalige Klavier-„Wunderkind“ wäre nicht Pianist, sondern ein Fußballer geworden...

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Pianonews 06 / 2011

ImageFrischer Blick auf bekannte Werke

Denis Kozhukhin

Von: Isabel Herzfeld

Wer einen großen Wettbewerb gewonnen hat, kann sich der Aufmerksamkeit der Musikwelt sicher sein. Zwar ist fragwürdig geworden, was das heutzutage überhaupt zu bedeuten hat. Die sintflutartige Zunahme von Wettbewerben hat den einzelnen Ausscheidungskampf entwertet; das Profil junger Künstler einzuschätzen ist dadurch nicht leichter geworden. Doch scheint die erfolgreiche Teilnahme am Chopin- oder Tschaikowsky-Wettbewerb, bei der ARD oder Van Cliburn für den Aufbau einer Pianistenkarriere immer noch unverzichtbar zu sein. Zu den renommiertesten seiner Art gehört sicherlich der Concours „Reine Elisabeth“ in Brüssel – immerhin gewann ihn bei seiner erstmaligen Durchführung im Fach Klavier (1938) kein Geringerer als Emil Gilels, während der 18-jährige Arturo Benedetti Michelangeli auf dem 7. Platz landete.

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Pianonews 05 / 2011

ImageBewegende Musik aus Japan

Gerhard Oppitz ... über seine neueste Einspielung mit japanischen Kompositionen


Von: Carsten Dürer

Gerhard Oppitz ist ein nachdenklicher Pianist, einer, der sich Zeit lässt mit Ideen, die reifen müssen. Natürlich gilt er als einer der Brahms-Spieler par excellence. Doch auch seine monumentalen Gesamteinspielungen von Beethovens Klavierkonzerten und Sonaten sowie seine soeben abgeschlossene Aufnahme mit den Schubert-Sonaten weisen ihn als Meister der klassisch-romantischen Periode aus. Doch es wäre vollkommen falsch, Oppitz auf dieses Repertoire zu beschränken, denn er hat ein immenses Spektrum an Wissen um das gesamte Klavierrepertoire. Zudem spielt er Werke wie das Schönberg-Klavierkonzert oder das 2. Klavierkonzert von Guiseppe Martucci, die er in den Tagen unseres Treffens zur Aufführung bringt. Doch nun hat sich Oppitz einem vollkommen anderen Repertoire gewidmet: japanischer Klaviermusik. Im März dieses Jahres ging er wieder in den von ihm seit 20 Jahren als Aufnahmeort bevorzugten Reitstadel in Neumarkt, um vier japanischen Komponisten auch hierzulande stärker Gewicht zu verleihen: Toru Takemitsu (1930–1996), Shin-Ichiro Ikebe (* 1943), Keiko Fujiie (* 1963) und Saburo Moroi (1903–1977).

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Pianonews 04 / 2011

ImageRudolf Buchbinder...

...und Beethovens 32 Klaviersonaten


Von: Monika Hildebrand

Vor genau 30 Jahren hat Rudolf Buchbinder Beethovens 32 Klaviersonaten zuletzt eingespielt – damals noch auf LP für die Teldec. Sein Leben lang begleitet ihn das Werk nun schon. Bevorzugt spielt er sie alle komplett in einem Zyklus von sieben Konzerten. Nun gibt es eine Neuaufnahme, live aufgenommen im Rahmen eines besonderen Anlasses in der Dresdener Semperoper. Wir sprachen mit ihm in seinem Wiener Domizil...

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