titel 06 2008

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Begleiter mit Tiefe

Graham Johnson

Von: Carsten Dürer

Graham Johnson gehört zu den Pianisten, die sich seit Jahrzehnten dem Begleiten von Sängern widmen. Dabei gehört der in Zimbabwe geborene Pianist, der seit langem die englische Staatbürgerschaft hat, in eine Reihe von weltweit anerkannten Lied-Begleitern, die mit Gerald Moore und Geoffrey Parsons bereits eine lange Traditionslinie aus dem Inselreich in die Welt tragen. Kaum ein heute bekannter Name einer Sängerin oder eines Sängers, mit der oder dem Johnson nicht schon gearbeitet hat. Dabei ist er nicht etwa konzentriert auf die Zusammenarbeit mit bekannten Sängern, sondern setzt sich gerade intensiv für Nachwuchssänger ein. Graham Johnson ist aber nicht nur ein großartiger Pianist und Begleiter, er ist auch ein Intellektueller, der sich intensiv mit der Literatur beschäftigt und eine der großartigsten Sammlungen von Erstausgaben von Gedichten und Notenausgaben von Liedern besitzt. Wir besuchten Graham Johnson in seinem Londoner Haus und trafen einen Musiker, der für seine Sicht der Dinge brennt, der offen über seine Ansichten spricht und sich auch erstaunt zeigt, wie junge Musiker oftmals versuchen, die Welt der Musik anzugehen. In dieser Beziehung ist Johnson ein Konservativer.

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Leseprobe:

Beethoven spielen, als wäre es eine Uraufführung

Ronald Brautigam

Von: Carsten Dürer

Ronald Brautigam ist ein Pianist, der seit den 80er Jahren weltweit konzertiert – und zwar ständig! Doch der Niederländer ist immer noch eine Art Geheimtipp unter den Klavierkennern. Das verwundert, besieht man sich seine Vita und vor allem seine immense Diskografie, die die komplette Solo-Klaviermusik von Mozart, zahlreiche Sonaten von Haydn, sämtliche Sonaten von Beethoven und vieles mehr umfasst. Oder mag es daran liegen, dass der am Sweelinck Konservatorium seiner Heimatstadt Amsterdam sowie bei Rudolf Serkin ausgebildete Pianist sich stark auf die Interpretation der klassischen Werke auf historischen Instrumenten konzentriert? Wir wollten mehr über diesen faszinierenden Interpreten erfahren und besuchten ihn in Amsterdam.

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„Die Klassiker sind die Wahrheit der Musik.“

Itamar Golan

Von: Cecilia Scalisi

Itamar Golan lebt seit mehreren Jahren in Paris, aber dennoch will er kein Französisch sprechen. Er bevorzugt es, sich auf Englisch auszudrücken. So spricht er langsam und leise, aber klar und fließend. Genauso wie am Klavier äußert er sich überzeugend, ohne unbedeutende Worte bei schwankenden Antworten zu verlieren. Seine Ehrlichkeit und unprätentiöse Art wirken erstaunlich unerwartet und schon von Anfang an strahlt Itamar Golan eine freundliche Bescheidenheit aus. In Buenos Aires hat er (mit dem Star-Geiger Vadim Repin) mehrere Konzertabende für die Saison des Mozarteum Argentino gegeben, und zwar mit großem Publikums- und Presseerfolg. Während einer Probepause am Teatro Coliseo hat der israelitische Pianist in der Hauptstadt Argentiniens mit PIANONews gesprochen.

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Leseprobe:

Jean-Bernard Pommier

Nachdenklicher Perfektionist

von Carsten Dürer

Der Name dieses französischen Pianisten ist den meisten Lesern wahrscheinlich mehr aus den 80er und dem Beginn der 90er Jahre geläufig. Doch Jean-Bernard Pommier ist immer noch da, ist einer der beachtlichsten Pianisten, die weltweit aktiv sind.

Und seine schon älteren Gesamteinspielungen aller Beethoven - Sonaten und aller Mozart-Sonaten und -Konzerte können auch heute noch als Referenzeinspielungen gelten, die besonders die Hörer begeistern, für die das Werk mehr im Vordergrund steht als der Pianist. Pommier ist ein ernsthafter, aber ein zurückhaltender Künstler, einer, für den das Werk des Komponisten, der Notentext wichtiger ist als ganz persönliche, vordergründige Ansichten. Die Aussagekraft kommt bei ihm aus der langjährigen Beschäftigung mit den einzelnen Werken. Und damit ist er einer der Pianisten, die die Ideen einer fast vergangenen Pianistengeneration aufrechterhalten und ihnen folgen.

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Leseprobe:

Serafima Mogilewskaja

Schülerin von Neuhaus, Gefährtin von Richter und Gilels

Von: Carsten Dürer

Wenn man erfährt, dass da eine Schülerin des legendären russischen Klavierpädagogen Heinrich Neuhaus noch heute aktiv unterrichtet, dann wird man hellhörig. Serafima Mogilewskaja war aber nicht nur Schülerin von Neuhaus in Moskau, sie ging auch mit Emil Gilels zur Schule und war mit Svjatoslaw Richter befreundet.

Serafima Mogilewskaja wurde 1915 in Odessa geboren, begann dort in den Wirren der Russischen Revolution mit ihrer Ausbildung, unterbrach diese, da sie anderer Ansicht als ihre Lehrer war, konnte aber dann doch – ebenso wie ihre Freunde Richter und Gilels – am Moskauer Konservatorium in die Klasse von Neuhaus eintreten.

Sie wurde die Assistentin von Neuhaus und entwickelte mit der Zeit eine eigene Unterrichtsmethode, aus der nicht nur ihr Sohn, sondern auch zwei ihrer Enkel mit Erfolg hervorgingen. Lebendige Klaviergeschichte Russlands vereint sich in ihr. Wir besuchten die agiel 96-Jährige in ihrer Wohnung, um sie im Beisein ihres Enkels Alexander Mogilewsky aus ihrer Vergangenheit erzählen zu lassen.

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Leseprobe:

Weltklassik am Klavier!

Jeden Tag im Jahr ein Klavierabend?

Von: Carsten Dürer

Was wäre, wenn jede Kleinstadt sich eine Klavierkonzert-Reihe leisten könnte, wenn dort die gesamte junge Elite aus aller Welt auftritt, die jungen Pianisten, die gerade dabei sind, sich an die Weltspitze zu spielen? Was wäre, wenn keiner in der Stadt selbst sich um die Programme, die Verhandlungen mit den Künstlern, die Logistik kümmern müsste, sondern nur den Raum und einen adäquaten Flügel zur Verfügung stellen würde? Und dann noch jeden Monat ein Konzert veranstalten könnte? Das wäre wunderbar, werden jetzt etliche ausrufen. Das Bemerkenswerteste: Genau diese Art von Klavierkonzerten bietet „Weltklassik am Klavier!" an.

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