Liebe Klavierfreundinnen und -freunde,

wenn man sich heutzutage mit einem Thema intensiv beschäftigen oder sich auf dem Laufenden halten will, dann ist das Internet nicht mehr wegzudenken aus dem täglichen Leben. Die schnelle Informationsmöglichkeit ist zu verlockend, als dass man darauf verzichten wollte. Allerdings muss man sich genauer informieren, sich in seinem Denken kritisch damit auseinandersetzen, welche Informationen man da erhält. Zum einen gibt es Seiten, die sich mit den Instrumenten auseinandersetzen. Doch schon dort gibt es natürlich deutliche Einschränkungen, da natürlich jeder weiß, dass niemand auf dem Bildschirm lange Beschreibungen der Entstehung der Instrumente oder anderer Spezialbereiche liest. Also wird alles auf das Wesentliche herunter gebrochen.

Doch weitaus schlimmer sind viele der Blogs und der Plattformen, die sich „journalistisch“ nennen. Dort wird diskutiert und beschrieben, wird gemutmaßt und verlautbart, was das Zeug hält. Aber was steckt dahinter, wie viel weiß der Schreiber wirklich über die Materie, kann eine Aufnahme, einen Pianisten oder aber eine Interpretation eines bekannten Werks wirklich beurteilen? Oftmals verstecken sich Autoren der Einträge hinter Pseudonymen, so dass niemand über den Wissenshintergrund der Schreiber etwas erfährt. Und dennoch schwingen sich viele dieser auf, alles zu wissen. Das ist eigentlich schon kritisch an sich. Denn wenn es um die Beurteilung (Kritiken) geht, dann kann natürlich jeder seine Meinung haben. Aber im gehobenen Journalismus erwartet man eigentlich Hintergrundwissen der Autoren, will sich auf sie verlassen können. Das findet man im Internet kaum. Die Plattformen, die frei verfügbar Kritiken als Journalismus verkaufen, lassen sich oftmals von den Labels dafür bezahlen, dass sie Kritiken veröffentlichen. Kann da noch objektive Kritik überhaupt stattfinden? Es gibt Seiten, die hilfreich sind, die von Enthusiasten betrieben werden, die einfach nur eine Sammlung von Wissen vermitteln wollen, das hat oftmals Hand und Fuß, kann einem vieles, was man nicht wusste – ähnlich in einem Buch – umfassend lesen, recherchieren, sich vermitteln lassen. Doch dafür gibt es zu viele Seiten. Allein Wikipedia, die Lexikon-Plattform, bietet zwar Vieles zur schnellen Information, aber oftmals sind dort viele Fehler versteckt, oder es sind kaum tiefergehende Informationen zu finden.

Das bedeutet nicht, dass alle Internet-Sites, die sich mit dem Thema Klavier beschäftigen, unsinnig sind, ganz im Gegenteil.

Aber tiefergehende Informationen – und meist besser recherchierte – erhält man dann meist doch aus gedruckten Werken, aus Magazinen, Tageszeitungen und Büchern … allein schon, da dort meist ein Lektorat stattfindet, Angaben überprüft werden, man sich mehr Zeit für die Erarbeitung von Inhalten nimmt. Allein diese Tatsache macht diese Medien zu besseren, da tiefer recherchierten und meist von Menschen mit Kenntnis entschiedenen Informationsquellen. Die Veröffentlichungen im Internet sind einfach geworden, sie helfen bei einer schnellen Information, aber sie schützen immer weniger davor, dass auch Dinge falsch und vordergründig, bewusst verletzend und ohne ethischen Anspruch verbreitet werden. Genau dies muss man sich bei der Nutzung von Internet-Sites bewusstmachen und die auswählen, deren Inhalte wirklich mit Hintergrund recherchiert sind und einen ethischen Anspruch haben.

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