Im September 1997 erschien das erste Heft von PIANONews. Das war kein Paukenschlag, aber ein Beginn. Mit viel Enthusiasmus wollten wir die Welt des Klaviers in einem Magazin unseren Lesern näherbringen. Damals gab es nichts Vergleichbares und längst bestehende Magazine im Ausland hatten nach und nach ihr Erscheinen eingestellt, sei es „Piano:Time“ in Italien oder „Piano & Keyboards“ in den USA. Seither ist vieles passiert, bei uns wie auf dem Markt. Immer mehr kostenfreie Verteilmagazine sind auf dem Markt erschienen, die dem Publikum einen Blick in die Welt der klassischen Musik suggerieren. Doch letztendlich sind sie alle von einem heutzutage grassierenden PR-Journalismus getrieben, der in fast allen Bereichen der Medienwelt Einzug gehalten hat. Wir wollten das nie, sondern verfolgten aus Spaß an der Sache weiterhin unsere Linie des realen Journalismus, in dem man auch seine Meinung kundtun kann. Das eckte oftmals an und hat weder alle Leser noch die Firmen immer glücklich gemacht, über die wir berichteten. Doch genau darum geht es uns: die Meinungsfreiheit.

Kaum ein Pianist, der oftmals auftrat und die Interpretationsgeschichte auf irgendeine Art und Weise bereichert, der in den vergangenen 20 Jahren nicht einmal von uns interviewt oder porträtiert wurde. Die Zahl ist kaum zu übersehen. Oftmals waren uns junge Pianisten bereits aufgefallen, bevor sie alle Welt auf der Bühne erleben konnte, seien es Pianisten wie Lang Lang oder Fazil Say, die bereits früh das Cover von PIANONews zierten. Auch dies betrachten wir als unsere Aufgabe: am Puls der Zeit diejenigen aufzuspüren, von denen wir denken, dass sie der Welt des Klaviers etwas hinzuzufügen haben, die in der Welt des Klaviers etwas sagen. In unserer ersten Ausgabe veröffentlichten wir ein Interview mit dem Pianisten Arcadi Volodos, den damals noch kaum jemand kannte. Mittlerweile haben wir ihn noch zwei Mal interviewt, nach 10 und nach 20 Jahren seit dem ersten Gespräch. Das sind zeitabstände, die es auch einem interessierten Publikum ermöglichen, den Weg eines Pianisten mit zu verfolgen. Doch es macht kaum Sinn für uns, bei jeder neuen Aufnahmen-Veröffentlichung ein weiteres Gespräch über das CD-Programm zu veröffentlichen.

Wir versuchen allerdings das Thema „Klavier“ so breit wie möglich zu betrachten. Udo Jürgens, Pal Kuhn oder Paolo Conte waren ebenfalls unsere Gesprächspartner, Musiker, die ihre Musik ohne das Klavier nicht ausleben könnten.

Und dann ist da natürlich das Instrument selbst, das uns interessiert, die Entwicklung in den Firmen, die neuen Instrumente, die auf den Markt kommen, seien es Konzertflügel, Klaviere für den Hausgebrauch oder aber Digital-Pianos. Das erachten wir ebenso als unsere Pflicht wie das kritische Betrachten neuer Notenausgaben. Und so gibt es kaum einen Bereich der Klavierwelt, den wir bislang noch nicht betrachtet haben. Aber diese Welt verändert sich auch beständig, befindet sich gerade heute, in der Globalisierung immer mehr im Umbruch.

In Zeiten, in denen jeder über das Internet frei zugängliche Informationen erhalten kann, versuchen wir daher Inhalte zu generieren, die man so nur in PIANONews lesen und nacherleben kann. Auf diese Weise haben wir es 20 Jahre lang geschafft, frei und ohne Einflussnahme ein immer umfangreicheres Magazin aufzubereiten.

Wir alle haben noch immer so viel Spaß an den Themen, die wir erarbeiten, wie am Beginn. Und das wird sich wohl auch kaum mehr ändern, wenn man einmal tiefer in die faszinierende Welt des Klaviers, der Musik und seiner Interpreten eingetaucht ist. Entsprechend hoffen wir, dass wir auch weitere 20 Jahre genügend spannende Themen finden, damit unsere Leser nicht müde werden, unser Heft zu lesen.

Carsten Dürer

P.S.: Gerne hören wir Ihre Meinung zu unserem Magazin!

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