Liebe Klavierliebhaberinnen und -liebhaber,

wenn ein neues Jahr beginnt, macht man sich in der Regel viele Gedanken und stellt sich viele Fragen: Was hat das alte Jahr gebracht, was hat man erreicht, was wird wohl das neue Jahr bringen und wie kann ich es beeinflussen, dass ich die Ziele, die ich mir gesetzt habe, auch wirklich erreiche? Nun, diese Gedanken sind nicht neu und doch auch niemals alt. Denn in diesen Tagen, zu Beginn eines neuen Jahres, hat man in der Regel die Zeit zu reflektieren, sich zurückzulehnen und die Dinge, die in den vergangenen 12 Monaten passiert sind, Revue passieren zu lassen. Was denken wir also über das Klavierspiel, die Welt des Klavierspiels und der Entwicklung?

Nun, in der Regel denken wir erst einmal über uns selbst nach, über das, was wir mit und durch das Klavier, die Klaviermusik, das Klavierspiel selbst erreicht und erlebt haben. Meist sind dies ganz wunderbar profane und positive Dinge. Wir haben neue Pianisten entdeckt, junge Talente gehört und neue Werke für uns entdeckt. Vielleicht hat der ein oder andere auch mehr in seinem eigenen Klavierspiel entdeckt, hat ein neues Instrument gekauft und dadurch neue Energie im eigenen Klavierspiel erhalten. Doch eines ist sicher: Die meisten Erfahrungen, die wir alle durch das Klavierspiel und die Klaviermusik erleben durften, sind eher positiver Natur. Was sagt uns das über die Musik und die Klaviermusik im Besonderen? Dass sie uns im Alltag, der oftmals von vielen kleinen Problemen und vielleicht auch negativen Dingen durchwachsen ist, Energie und Kraft, positive Eindrücke und Freude bereitet. Dies ist etwas, was unabdingbar der Fall ist. Nicht verschweigen sollte man vielleicht, dass man sich sicherlich auch einmal über die eine oder andere Darstellung eines Werks erregt, sich ärgert. Aber dies meist nur im Vergleich zu einer Interpretation, die uns wiederum das Beste schenkte: Das Erstaunen über die Musik in einer bestimmten Darstellung einer Pianistin oder eines Pianisten. Und so bliebt am Ende doch wieder nur das Positive, das uns die Klaviermusik bietet: die Freude über die Klangwelt, die dieses Instrument in der Lage ist zu produzieren, die Begeisterung für Werke, die wir schon tausendfach gehört haben, das Erstaunen über die Fähigkeiten, die ein Pianist auf der Bühne bietet, die Faszination der Welt des Klaviers.

Genau diese Faszination wird niemals sterben, denn die Klaviermusik ist unsterblich, wenn sie lebendig gehalten wird. Und genau das muss uns allen ein Anliegen sein: sie am Leben zu erhalten. Dies kann durch unterschiedliche Aktivitäten geschehen. Durch das Kaufen von Aufnahmen, CDs oder LPs, Downloads oder aber DVDs. Das kann durch das Kaufen neuer Instrumente, neuer Notenausgaben, Bücher über Musik, Magazine und Konzertkarten geschehen. Denn allein mit diesem Konsum für dieses kulturelle Feld kann man diejenigen, die davon leben, unterstützen. Und damit hält man letztendlich die Klaviermusik auch am Leben.

Ich wünsche allen PIANONews-Lesern und der gesamten Klavierwelt ein entdeckungsreiches, frohes und glücklich-gesundes Jahr 2016, dem es hoffentlich viele positive Klaviermusik-Eindrücke gibt.

Carsten Dürer

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