Liebe Klavierfreundinnen und Klavierfreunde,

auch wenn es manches Mal bei vielen Herstellern von Klavieren und Digital-Pianos den Eindruck erweckt, dass bereits alles entwickelt wurde, was es zu entwickeln gilt, um ein gutes Tasteninstrument für Klavierliebhaber und die Bühnen der Welt bereitzustellen, stimmt dies so nicht. Immer noch und beständig werden Neuheiten in bereits bestehenden Modellen integriert, werden neue Digital-Pianos entwickelt, wird an Feinheiten gefeilt. Allein: Man sieht diese Veränderungen meist nicht, da die Optik fast immer ähnlich oder gar vollkommen gleich bleibt. Nur wenn die Optik sich verändert, meint man eine Art von neuem Instrument vor sich zu haben. Oftmals steckt aber gerade in diesen Instrumenten genau der traditionelle Aufbau ohne Innovationen. Dann handelt es sich oft „nur“ um Design-Instrumente. Nein, die Feinheiten, die die Hersteller an der Mechanik, an der Berippung, an der Bearbeitung von dem Resonanzboden oder aber dem Stimmstock vornehmen, sieht man niemals. Und der „normale“ Klavierspieler kann sie vielleicht spüren, wenn er ein Instrument einem anderen bevorzugt, aber er kann sie nicht wirklich bestimmen. Meist sieht der Endverbraucher nur, dass der Preis sich vielleicht verändert (meist nach oben). Dann greift er oftmals zu einem anderen Instrument, das preiswerter ist, das aber wahrscheinlich nicht dieselben positiven Eigenschaften in der Spiel- und Klangcharakteristik aufweist.

Doch wie kann man sicher sein, dass das, was man da kauft besser oder schlechter ist? Nun, vor allem sollte man sich immer auf seinen eigenen Geschmack, auf sein Gespür verlassen, wenn es um die Wahl eines Instruments zumindest für den privaten Gebrauch geht. Denn es spielt letztendlich keine Rolle, was auf dem Vorderdeckel für ein Name prangt. Weitaus wichtiger ist, dass sie sich inspiriert, dass sie sich wohlfühlen an genau diesem Instrument ihrer Wahl.

Bei Digital-Pianos ist es schon etwas anderes, denn da gibt es immer wieder Neuheiten, die man sieht, die man besser hört und vielleicht auch mehr erspüren kann, wenn man sie spielt. Denn neue Features in Digital-Pianos können aufgrund der objektiven Angaben über die Klänge, die Mehrstimmigkeit etc. erkannt werden. Wichtig ist aber auch bei den Digital-Pianos: Der Klang macht die Individualität aus, ebenso wie der Anschlag am Instrument. Und da gelten dann letztendlich die gleichen subjektiven Auswahlkriterien, wie bei einem akustischen oder einem Hybrid-Instrument mit Stummschaltung: Sie müssen über Anschlag und Klang selbst entscheiden, denn Sie spielen letztendlich das Instrument. Lassen Sie sich also nicht zu sehr von anderen Personen, die es „besser wissen“ beeinflussen, vertrauen Sie ihrem Gespür.

Aber: Seien Sie sich auch der Veränderungen in den Instrumenten allzeit bewusst, wenn Sie ein neues erstehen wollen, denn wie in der Automobilindustrie sieht man die meisten Neuerungen nicht: aber sie sind es Wert vorgenommen zu werden, so dass sie sich auch im Preis niederschlagen können. Letztendlich helfen Sie auch einer Qualitätssteigerung.

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